Ihren volkstümlichen Namen verdankt sie dem charakteristischen roten Backstein, aus dem sie errichtet wurde (die zweite, jüngere Anlage heißt Weiße Kaserne).
Der Komplex wurde vom Stettiner Baumeister Emil Drews entworfen. Er schuf eine monumentale Anlage im Bastionsstil, bestehend aus drei mächtigen, mit Zinnen bekrönten Gebäuden. Sie waren für die Unterbringung des Colbergschen Grenadier-Regiments Graf Gneisenau (2. Pommersches) Nr. 9 bestimmt.
Obwohl die Rote Kaserne von Anfang an militärischen Zwecken diente, überstand sie glücklicherweise beide Weltkriege nahezu unbeschadet. Der Komplex gehört zu den größten Kasernenanlagen Westpommerns und ist heute Sitz der Garnison des 2. Stargarder Pionierbataillons.
