Zunächst wurden seine Sammlungen im Rathaus aufbewahrt, Anfang der 1930er-Jahre kamen sie in die Hauptwache. 1935 trat an die Stelle des Städtischen Museums das Heimatmuseum, dessen Sitz in den Kirchengebäuden an der Ecke der heutigen Straßen Kazimierza Wielkiego und Bolesława Krzywoustego eingerichtet wurde. Das Museum wurde am 28. Juni 1939 feierlich eröffnet.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die wertvollsten Sammlungen nach Pęzino und Wieleń bei Chociwel evakuiert. Nach Kriegsende wurde die Sammlung zerstreut – ein Teil der Objekte ging verloren, andere gelangten in verschiedene Institutionen. Aus den Vorkriegsbeständen sind im Stargarder Museum unter anderem zwei spätgotische Figuren erhalten: die hl. Katharina und der segnende Christus.
Das Nachkriegsmuseum wurde 1960 gegründet. Sein erster Sitz war das Pyritzer Tor, 1966 zog es in die Hauptwache und das Haus Nr. 3 am Altstädtischen Markt. In den folgenden Jahrzehnten baute das Museum seine Ausstellungs-, Forschungs- und Bildungstätigkeit aus und erhielt weitere Gebäude. 1973 wurde ihm die Bastei übergeben, 1993 das Haus Nr. 4 am Altstädtischen Markt.
